Vita


 

Der deutsche Tenor Fabian Kelly studierte zunächst Französisch, Schulmusik und Klavier, dann Gesang an der Hochschule in Mainz in der Klasse von Prof. Andreas Karasiak und später Prof. Thomas Dewald. 2024 schloss er sein Konzertexamen mit Auszeichnung ab.

 

Gefragt in In- und Ausland debütierte er 2015 als Podestà in einer Hochschulproduktion Mozarts „Finta Giardiniera“, spielte ebendort 2016 als Tamino in einer "Zauberflöte für Kinder", war 2018 Solist des Rheinvokalfestivals, gastierte im selben Jahr am Landestheater Rudolstadt als Sellem in Strawinskys „The Rake’s Progress“ und war 2019 bei den Schwetzinger Festspielen in der Produktion von Franz Ignaz Becks „L’isle deserte“ (La Stagione/Michael Schneider) zu hören.

 

Mehrere Jahre in Folge war er Evangelist der Matthäuspassion unter der Leitung von Sigiswald Kuijken (LaPetiteBande) , mit jährlichen Konzerten im Concertgebouw Amsterdam.

2021 folgte ein Engagement in einer Berliner Opernproduktion von Monteverdis L'incoronazione di Poppea (Arnalta/Lucano).

Seit 2020 ist er als Solist fester Bestandteil des "Telemann-Projects" (Neumeyerconsort, Leitung Felix Koch), welches als erstes den gesamten französischen Kantatenjahrgang G.P. Telemanns auf CD aufnimmt. 

 

Zu seinen kommenden solistischen Engagements zählen u.a. die Bach’sche Matthäuspassion zu deren 300. Geburtstag in der Philharmonie Berlin mit dem Figuralchor Berlin, seine Johannespassion mit dem Knabenchor Augsburg, das Magnificat CPE und J.S. Bachs in der Elbphilharmonie unter Hansjörg Albrecht sowie Schuberts Szenen aus Goethes Faust unter Thomas Hengelbrock ebenda.

 

Fabian Kelly arbeitet regelmäßig mit renommierten Orchestern und Ensembles wie La Petite Bande, dem Balthasar-Neumann-Chor, La stagione Frankfurt, B'Rock, der Lautten Compagney, dem EUBO, dem Dresdner Barockorchester, l’Arpa festante, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und weiteren renommierten Ensembles zusammen. 

Engagements führten ihn als Solist nicht nur in die größten Kirchen und Döme Deutschlands, sondern auch in das Gran Liceu de Barcelona, die Philharmonie Berlin, die Philharmonie Köln, das Amsterdam Concertgebouw uvm.

 

Der junge aufstrebende Tenor, zweifacher Preisträger des Meistersingerwettbewerbes Neustadt an der Weinstraße und des Fritz-Wunderlich-Stipendiums, arbeitete solistisch bereits mit international renommierten Dirigenten wie Ton Koopman, Masaaki Suzuki, Sigiswald Kuijken, René Jacobs, Thomas Hengelbrock, Andreas Scholl, Wolfgang Katschner, Alfredo Bernadini, Manfredo Kraemer und Ralf Otto zusammen, Meisterkurse bei u.a Claudia Eder, Andreas Scholl, Terry Wey uvm. ergänzen seinen musikalischen Werdegang.